Wem gehört eine Website?
Bei einer normalen Firmen-Website ist die Frage klar: Sie gehört der Firma oder einem ihrer Bevollmächtigten.
Aber was ist bei einer Community-Site, was ist mit einer Website die nichts anderes tut, als einen Service für ihre Mitglieder anzubieten? Auf den ersten Blick kann man das natürlich auch im Impressum nachschauen.
Andererseits funktioniert eine Community nur, wenn die Mitglieder sich ihr verbunden fühlen, wenn sie sich auf der Website in einem gewissen Sinn “zu Hause” fühlen. Und so müssten die Besucher eigentlich mindestens ein Mitspracherecht haben, wenn es zum Beispiel um Funktionen, oder um das “Look & Feel” der Website geht.
Ein gutes Beispiel liefert da im Moment einer der ältesten Communities in Deutschland - die Experten-Community wer-weiss-was.
Die haben nämlich vor kurzer Zeit einen optisch radikalen Relaunch hingelegt und diskutieren jetzt im Unterforum mit dem hoffnungsvollen Namen “Anregungen, Lob und Kritik” die Austrittsdrohungen aus.

“Und so müssten die Besucher eigentlich mindestens ein Mitspracherecht haben, wenn es zum Beispiel um Funktionen, oder um das “Look & Feel” der Website geht.”
Ich denke es kommt aber auch immer auf die Community an. Abgesehen davon kann es nie schaden bei der Zielgruppe mal nachzufragen, was diese denn will. Sei es durch Umfragen (Polls) oder ähnliches. Manchmal ist man Gedanklich einfach zu weit weg von der Zielgruppe. Nachfragen hilft da oft!
Am 28. Februar 2008 um 10:57 Uhr