Tunnelseiten
15.01.2007:Oft stoßen im Briefing oder in der Präsentation die Vorstellungen von Webdesigner und Kunde derart aufeinander, dass für den einen etwas völlig selbstverständlich ist, was der andere genau so kategorisch ablehnt.
Meist kommen diese Unterschiede daher, dass man in dem Moment, in dem man sich selbst im Internet präsentieren möchte, vom Nutzer in eine neue Rolle wechselt. Dabei sollte man genau an dieser Stelle hauptsächlich über seine Erfahrungen als Nutzer nachdenken, um die eigene Website so benutzbar und damit auch so nützlich wie möglich zu machen.
Ein typisches Beispiel für solche Missverständnisse sind sogenannte »Tunnelseiten« oder »Splashscreens« - also dem eigentlichen Inhalt vorgeschaltete Seiten, auf denen das Firmenlogo, das Produkt oder eine Animation zu sehen sind.
Die meisten Webdesigner haben Tunnelseiten längst aus ihrer Werkzeugkiste verbannt, weil sie wissen, dass das Internet ein Kommunikations- und Informationsmedium und keine ins weltweit verfügbare PowerPoint-Präsentation ist.
Das Design Tagebuch hat Tunnelseiten dennoch untersucht, dabei verschiedene Kategorien entdeckt und ihren Nutzen genauer untersucht.
» Design Tagebuch: Tunnelseiten, die kein Mensch braucht
Christian Fischer ist Webdesigner und Internetconsultant und bloggt hier über seine tägliche Arbeit am und im Internet …