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Weblog über das Internet und Webdesign.
Über meine Arbeit - für Kunden, Partner, für mich.


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Wozu war Twitter noch mal gut?

Notiz an mich selbst, falls mal wieder jemand den Nutzen sozialer Software im allgemeinen, Vernetzung im allgemeinen und den Nutzen von Twitter imbesonderen diskutieren möchte:

In den letzten 72 Stunden lösten sich via Twitter für mich folgende Probleme:

  1. Was mache ich am Samstag Abend?
    Ich besuche das unplugged Abschlusskonzert einer Band, die ich mal gerne mochte. Mit Platz auf der Gästeliste im Dortmunder Konzerthaus.
  2. Wo übernachte ich günstig, wenn ich im Juli in Hamburg auf dem Konzert bin?
    Jetzt habe ich eine Einladung mit Gästebett, Frühstück und Stadtführung
  3. Was tue ich, wenn meine Anti-Spam-Software nicht mehr exakt das tut, was sie soll?
    Ich schaue mir die drei Tipps an, die innerhalb der ersten 5 Minuten nach der Fragestellung ankamen.

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Strategien für den Linkaufbau

Suchmaschinenoptimierung ist eines der Schlagworte, die immer im Raum herumschwirren, wenn man im ersten Gespräch mit einem Kunden sitzt. Leider oft erst in der Priorität ganz weit hinten - jedenfalls wenn es um den einkalkulierten Aufwand geht. Dafür in der Priorität ganz vorne, wenn am Ende des Gesprächs beiläufig “Und bei Google will ich natürlich auch ganz vorne stehen, können Sie sich darüm kümmern?” gefragt wird.
Suchmaschinenoptimierung ist ein aufwändiges Geschäft, denn die technischen Voraussetzungen, die ich beim Anlegen der Html-Strukturen schaffen kann sind nur die Grundlage für textliche, redaktionelle Arbeit - und auch für die Arbeit, sich darüm zu kümmern, wie man Links bekommt, die auf die eigene Seite verweisen.

Sasa Ebach schreibt auf akademie.de Tipps, wo man Links bekommt.
Wenn sich eines aus seinen Vorschlägen herauslesen lässt, dann: Probier aus, hab Ideen, sei kreativ.
Und auch, dass es nicht mit dem Hinweis an den Webdesigner getan ist, dass der sich kümmern soll.

Strategien für den Linkaufbau: So bekommen Sie Links auf Ihre Website

(Einer der Tipps könnte übrigens lauten: Bitte Deine Mailingliste um ein paar Links. Denn das hat ja hier auch geklappt)

Eine Art Nachruf

Als ich begann, das Internet nicht nur zu konsumieren sondern auch zu gestalten stiess ich recht schnell auf eine Mailingliste, in der sich eine große Anzahl der deutschen Web-Worker zusammengefunden hatten: die [i-worker]
Über die Mailingliste lernte ich nicht nur viel fachliches, sondern noch viel mehr über die von mir so geschätzte Kultur der gegenseitigen Hilfe und des gegenseitigen Respektes, die man im guten Fall in Mailinglisten erleben kann.
Jahre bevor der Begriff des “Web 2.0″ und der damit verbundenen Schlagwörter von Kommunikation, Vernetzung und User generated Content aufkamen wurde das alles in der Liste schon gelebt.

Gestern habe ich erfahren, dass der Gründer der Liste, Erwin Forner, vielen auch bekannt als der “böse alte Mann des Internet” im Februar bei einem Verkehsrunfall ums Leben gekommen ist. Ich kannte Erwin, der mit seinem Stil das Klima der Liste deutlich bestimmte, fast nur über die Liste, habe nur zweimal mit ihm persönlichen Kontakt gehabt - und trotzdem zeigt mir die Fassungslosigkeit, die ich jetzt spüre, wie nah das Internet einander bringen kann. Nah im positivsten Sinn.

Danke Erwin für die Liste, danke für Mühe und Zeit.


Ausgedruckt am 12.05.2008

Weitere Infos zum Artikel, sowie verwandte Artikel und eventuelle Kommentare finden Sie im Internet unter der Adresse http://blog.c-fischer.com/wozu-war-twitter-noch-mal-gut/29-04-2008

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